NEUES

Stauffenbergblock IX, 1969
C-Print, Acrylic, Steel
380*1000 cm
Kunstsammlung NRW,
Düsseldorf 1997

Katharina Sieverding: Close up

P.S.1\MoMA, New York (24. Okt 04 - 21. Feb 05)
KW Institute for Contemporary Art, Berlin ( 01. Okt - 27. Nov 05 )

Die Ausstellung Close up von Katharina Sieverding im P.S.1\MoMA New York, die erste umfassende Einzelausstellung der Künstlerin in New York, wird wegen grossen Erfolges noch bis zum 21. Februar 2005 verlängert.


Die 1944 in Prag geborene Katharina Sieverding hat durch ihr Werk wesentlich zur Erweiterung der aktuellen Kunstpraxis beigetragen und mit beispielloser Konsequenz ihr eigenes Abbild seit den 1960er Jahren als Anlass und Auslöser für Reflexionen über die politischen, sozialen und geistigen Ebenen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Sie vertritt eine Position der künstlerischen Verantwortlichkeit, sich politisch zu engagieren und für die rapiden Entwicklungen der Gegenwart vielschichtige Bilder und herausfordernde Formen zu finden.

Katharina Sieverding wurde am 9. Oktober 2004 mit dem Goslaer Kaiserring, einem der weltweit renommiertesten Preise für zeitgenössische Kunst als eine der eigenständigsten Künstlerinnen der Gegenwart geehrt. Vor ihr haben diesen Preis unter anderem Henry Moore, Max Ernst, Joseph Beuys, Eduardo Chillida, Christo, Gerhard Richter, Cy Twombly, Ilya Kabakov, Cindy Sherman und William Kentridge erhalten.

Die Ausstellung Close up gibt noch bis zum 21. Februar 2005 im P.S.1\MoMA, New York die einmalige Möglichkeit den kinematographischen Aspekt in Sieverdings Arbeit, insbesondere die großformatigen Selbstportraits, die einen wichtigen Teil ihres Werks ausmachen, zu sehen. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick ihrer Arbeit vom Ende der 1960 Jahre bis in unsere Gegenwart und hat einige ihrer bedeutendsten fotografischen, seriellen Installationen zum Schwerpunkt. Zudem werden zwei ihrer Filme gezeigt sowie wichtige monumentale Einzelarbeiten und Archivmaterial, das einen Einblick in das politische und soziale Klima der 1960er und 1970er Jahre ermöglicht.


Life-Death I - VII, 1969
C-Print, Acrylic, Steel
100*100 cm


Vom 1. Oktober bis 27. November 2005 wird Close Up als deutlich veränderte Ausstellung in den KW Institute for Contemporary Art in Berlin zu sehen sein. So werden aktuelle filmisch konstruierte Totalen mit einem bewusst öffentlichen Anspruch zu sehen sein.

Die Ausstellung wird kuratiert von Alanna Heiss mit Daniel Marzona und Amy Smith Stewart und ist Ergebnis einer engen Zusammenarbeit des P.S.1\MoMA, New York und den KW Institute for Contemporary Art. Sie wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin, sowie von Rosa und Gilberto Sandretto und Julia Stoschek.

Zur Ausstellung ist ein von Klaus Biesenbach herausgegebener Katalog erschienen, der in über 550 Seiten einen Gegenstandskatalog des frühen Bildarchivs der einflussreichen Künstlerin darstellt. Er enthält u.a. Beiträge von Norman Bryson, Alanna Heiss und Brian O´Doherty.

Der Katalog ist durch die Kunststiftung Nordrhein Westfalen, Düsseldorf ermöglicht worden.


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Weitere Informationen:

Markus Müller I Maike Cruse

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